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Leonardo da Vinci Project EUR/05/C/P/PP-84705

Einbettung des Projektes in die europäischen Strategien der Berufsausbildung

Unser Projekt wird einen Beitrag zu den europäischen Strategien bezüglich berufsbildender Maßnahmen leisten, indem Erfahrungen mit künstlerischen Prozessen in die Ausbildungsprogramme integriert werden.

  • Attraktivität
    Die Europäische Kommission ruft in ihrer Mitteilung "Education and Training 2010" und in der Strategic Objective 2.2 dazu auf, nach Wegen zu suchen, die das Lernen in Berufsausbildungen, in lehrenden und ausbildenden Berufen sowie das unternehmensinterne Training attraktiver machen. Zugleich ruft sie nach Integration von Menschengruppen mit Behinderungen in Erziehung und Ausbildung.
  • Basisqualifikationen und Entrepreneurship
    Das "Detailed work programme on the follow-up of the objectives..." der Europäischen Kommission (2001) fragt nach einer Erweiterung und Erneuerung der Basisqualifikationen, welche auch "soziale und persönliche Kompetenzen umfassen, einschließlich des bewussten Umgangs mit Kunst und Kultur." (S.8) Zudem schließt das Dokument mit dem Gedanken ab, dass das Konzept von Entrepreneurship in einem weiteren Kontext verstanden werden muss - "als ein aktiver und reaktiver Geist - etwas, in das die Gesellschaft als ein Ganzes investieren sollte und das sie wertschätzen sollte." Die Forschung hat gezeigt, dass Unternehmerkompetenzen wie Autonomie, Kreativität, Risikobereitschaft und Selbstbewusstsein innerhalb künstlerischer Prozesse entwickelt werden.
  • Chancengleichheit und Soziale Inklusion
    Wenn wir die Gesellschaft im Ganzen betrachten, müssen wir die enorme Tragweite der kulturellen Dimension realisieren, in der Kunst in weitestem Sinne einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität leistet. Wir sind der Überzeugung, dass sowohl die Lernhilfen und das Arbeitstraining von Menschen mit besonderen Bedürfnissen wie auch die Berufsausbildung für die Bereiche der Gesundheit und des Sozialen die Kompetenzen beinhalten müssen, die durch die Methode des trialen Ansatzes entwickelt werden. Die kulturelle Dimension soll auch Menschen mit Behinderungen zugänglich sein.